Wer fährt, bleibt nüchtern – Innenminister Michael Ebling ist Schirmherr der Verkehrssicherheitskampagne DON’T DRINK AND DRIVE 2025/2026 in Rheinland-Pfalz

Die Verkehrssicherheitsinitiative „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht 2025 und 2026 in Kooperation mit dem „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V.“ (BADS) und unter Schirmherrschaft des Staatsministers Michael Ebling in Rheinland-Pfalz erneut auf Tour. Ziel der Aktion ist es, Oberstufen- und Berufsschüler für die Risiken von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Dabei kommt auch ein spezieller computergesteuerter Promille-Fahrsimulator zum Einsatz.

„Alkohol am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Gefahr. Umso mehr freue ich mich über die Kampagne DON’T DRINK AND DRIVE, die in Kooperation mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr dieses und nächstes Jahr in Rheinland-Pfalz unterwegs ist und an vielen Schulen zum Einsatz kommt“, erklärte Innenminister Ebling bei der Auftaktveranstaltung in Mainz. „DON’T DRINK AND DRIVE setzt ein starkes Zeichen mit klaren Botschaften, überzeugender Ansprache und großem Engagement. Die Botschaft an junge Fahrerinnen und Fahrer lautet: Wer fährt, bleibt nüchtern! Das ist keine Floskel, sondern gelebte Haltung für mehr Sicherheit auf unseren Straßen.“

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) als gemeinnütziger Verein unterstützt die Kampagne. Dessen Vizepräsident, der Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, erklärte, Alkohol und andere berauschende Mittel stellten „seit jeher vermeidbare Risiken für die Sicherheit im Straßenverkehr“ dar. Der BADS habe sich deshalb seit seiner Gründung 1950 insbesondere der Aufklärung und Prävention solcher Risiken verschrieben. Urban: „Ich freue mich, dass wir als Landessektion Rheinland-Pfalz mit der Initiative DON’T DRINK AND DRIVE einen starken Kooperationspartner gefunden haben, mit dem wir gemeinsam in der Risikogruppe der jungen Fahrer, Fahranfänger und Führerscheinbewerber das Risikobewusstsein nicht nur mit Gesprächen, sondern vor allem im praktischen Erleben mit Fahrsimulatoren stärken können.“

Unfallzahlen 2024: Alkohol bleibt Risikofaktor
Im Jahr 2024 ereigneten sich bundesweit über 35.100 Unfälle unter Alkoholeinfluss, rund 14.790 davon mit Personenschaden – eine Reduktion um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (rund 37.170) (Quelle: Destatis). Besonders betroffen sind junge Fahrer: Obwohl nach offiziellen Statistiken junge Menschen in Deutschland immer bewusster und verantwortungsvoller mit Alkohol umgehen, verursacht die Altersgruppe überdurchschnittlich viele dieser Unfälle. Trotz sinkender Gesamtzahlen bei Verkehrstoten bleibt Alkohol am Steuer ein zentrales Problem – und unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Aufklärung in Form von Kampagnen wie DON’T DRINK AND DRIVE.

Die Kampagne
Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“ sind die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V., der Deutsche Brauer-Bund e. V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Verband Private Brauereien Deutschland e. V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Bestandteile der Kampagne sind zum Beispiel Events an Schulen, Plakataktionen an Landstraßen oder auch Kampagnen über Soziale Medien.

DDAD ist überdies Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung, die von über 70 Organisationen unterstützt wird – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Informationen zur Kampagne sind unter www.ddad.de abrufbar.
Im Bereich Social Media ist die Initiative mit einem YouTube-Channel (www.youtube.com/DDADtube) und einer eigenen Seite auf Facebook (www.facebook.com/ddad) aktiv.

DON’T DRINK AND DRIVE – Weiter verstärkte Aufklärung mit klarem Ziel: Weniger Alkoholunfälle im Straßenverkehr

Berlin, 19. August 2025. Die Verkehrssicherheitsinitiative DONT DRINK AND DRIVE (DDAD) verstärkt ihr Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Gemeinsam mit Unterstützung durch den Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V. (BADS) werden auch 2025 wieder eine Vielzahl von Einsätzen in Schulen und Berufsschulen durchgeführt, um junge Fahranfänger über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

Mit der Partnerschaft betont DDAD die Bedeutung von Eigenverantwortung und klaren Regeln im Straßenverkehr. Ein zentraler Bestandteil der Aufklärungsarbeit ist die direkte Ansprache junger Fahranfänger an Schulen – mit interaktiven Einsätzen, praktischen Tests und begleitender Evaluation. Fahranfänger und Jugendliche werden interaktiv für die Risiken von Alkohol am Steuer sensibilisiert.

Ein echter Hingucker: Der Fahrsimulator, der alkoholisiertes Fahren nachstellt, stößt auf großes Interesse. Teilnehmer berichten „Schon krass“, wenn sie mit virtuellen 1,1 Promille über die Straße fahren – eine Erfahrung, die nachhallt und zum Nachdenken anregt.

Schülerbefragung zeigt klares Problembewusstsein
Eine begleitende Online-Befragung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bestätigt die Relevanz der Präventionsarbeit: 80 % kennen die 0,0 Promillegrenze für Fahranfänger, viele berichten von festen Absprachen zum nüchternen Fahren im Freundeskreis. 47,5 % besitzen bereits einen Führerschein, weitere 17 % befinden sich in der Fahrschul- Ausbildung. Die Ergebnisse zeigen: Das Problembewusstsein für Alkohol im Straßenverkehr ist durchaus vorhanden und wird durch die Prävention verstärkt.

Unfallzahlen 2024: Alkohol bleibt Risikofaktor
Im Jahr 2024 ereigneten sich bundesweit über 35.100 Unfälle unter Alkoholeinfluss, rund 14.790 davon mit Personenschaden – eine Reduktion um 5,6 % im Vergleich zum Vorjahr (rund 37.170) (Quelle: Destatis). Besonders betroffen sind junge Fahrer: Obwohl nach offiziellen Statistiken junge Menschen in Deutschland immer bewusster und verantwortungsvoller mit Alkohol umgehen, verursacht die Altersgruppe überdurchschnittlich viele dieser Unfälle. Trotz sinkender Gesamtzahlen bei Verkehrstoten bleibt Alkohol am Steuer ein zentrales Problem – und unterstreicht die Notwendigkeit wirksamer Aufklärung.

Zu DON’T DRINK AND DRIVE Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“
sind die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft: der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutsche Brauer-Bund e. V., der Verband Private Brauereien Deutschland e. V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Bestandteile der Kampagne, die auch mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr kooperiert, sind zum Beispiel Events an Schulen, Plakataktionen an Landstraßen oder auch Kampagnen über Soziale Medien. DDAD ist Partner der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung, die von über 70 Organisationen unterstützt wird – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.

Informationen zur Kampagne sind unter www.ddad.de abrufbar.

DON’T DRINK AND DRIVE wird Partner der Verkehrssicherheitsallianz „Mehr Achtung“

18. März 2025. Die Verkehrssicherheitskampagne DON’T DRINK AND DRIVE
(DDAD) verstärkt ihr Engagement für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Zum Jahresbeginn 2025 ist die Initiative eine Partnerschaft mit der Verkehrssicherheitsallianz #mehrAchtung eingegangen.

#mehrAchtung wird von über 70 Organisationen unterstützt – darunter der Deutsche Städte- und Gemeindebund, die Deutsche Verkehrswacht, der ADAC, die Gewerkschaft der Polizei und der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.
Die Allianz ist Teil der Dachkampagne „Runter vom Gas“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats und wirbt für ein respektvolles und rücksichtsvolleres Miteinander im Straßenverkehr.

Mit der neuen Partnerschaft unterstreicht DDAD die Bedeutung von Eigenverantwortung und respektvollem Verhalten im Straßenverkehr: Wer fährt, trinkt nicht. Wer trinkt, fährt nicht. Gemeinsam mit den anderen Partnern in der Allianz
#mehrAchtung wird die DDAD-Initiative ihre Aufklärungsarbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen, um weiterhin einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten.

Weitere Informationen zur Kampagne sind unter
www.mehrachtung.de und www.ddad.de abrufbar.

Wer fährt, bleibt nüchtern

DON’T DRINK AND DRIVE 2024 mit neuer Kooperation und Einsätzen an rheinland-pfälzischen Schulen

7. Januar 2025. Die Initiative „DON’T DRINK AND DRIVE“ (DDAD) hat 2024 ihre wichtige Arbeit zur Aufklärung über die Gefahren von Alkohol am Steuer fortgesetzt. Unterstützt durch den „Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ (BADS), besuchte die DDAD-Kampagne im vergangenen Jahr Schulen in Rheinland-Pfalz, um junge Fahrerinnen und Fahrer über die Risiken und Konsequenzen von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Im Fokus der Aufklärungsarbeit stehen Berufs- und Oberstufenschüler, die durch einen interaktiven Fahrsimulator realitätsnah an das Thema herangeführt werden.

Die DDAD-Kampagne läuft bereits seit mehr als 30 Jahren. Ziel ist es, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle zu reduzieren und insbesondere junge Fahrer für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. „Wer trinkt, fährt nicht. Wer fährt, trinkt nicht!“ Dies haben sich sowohl DDAD als auch der BADS auf die Fahnen geschrieben. Durch die Kooperation von DDAD mit dem BADS, einer gemeinnützigen Vereinigung aus Juristen, Rechtsmedizinern und Polizisten, sollen vor Ort noch mehr junge Menschen erreicht werden.

Aufklärungstour 2024: Interaktive Einsätze mit Fahrsimulator und T-Wall
In diesem Jahr besuchte die Kampagne sieben ausgewählte Schulen in Rheinland-Pfalz. Dabei kamen neu gestaltete Werbemittel zum Einsatz, um die Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern“ zu verbreiten. Die Schülerinnen und Schüler konnten an einem computergesteuerten Fahrsimulator unter definierten Promillewerten erleben, wie sich der Konsum von Alkohol auf das Seh- und Reaktionsvermögen auswirkt. Ergänzend dazu zeigte die „T-Wall“-Reaktionswand eindrucksvoll, wie stark Alkohol die Koordinationsfähigkeit beeinträchtigt.

Alkohol am Steuer: Gefährlich und vermeidbar
Alkohol am Steuer bleibt eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle in Deutschland. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat ereigneten sich im Jahr 2023 bundesweit 37.172 Unfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen 165 Menschen ihr Leben verloren und 4.090 schwer verletzt wurden. Besonders alarmierend bleibt, dass junge Fahrer und Fahranfänger überproportional häufig in diese Unfälle verwickelt sind, obwohl diese Zahlen in den letzten Jahren gesunken sind. Bereits geringe Mengen Alkohol können das Reaktionsvermögen und die Wahrnehmung stark beeinträchtigen, was zu Fehleinschätzungen und verzögerten Reaktionen führt. Die Promillegrenze für Fahranfänger liegt bei 0,0, und jeder Verstoß zieht empfindliche Strafen und langfristige Konsequenzen, wie Punkte in Flensburg und den Verlust des Führerscheins oder gar die Anordnung für eine MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung), nach sich. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig über diese Gefahren aufzuklären und sie zu einem verantwortungsvollen Verhalten im Straßenverkehr zu ermutigen. Die DDAD-Initiative wird ihre Aufklärungsarbeit auch in den kommenden Jahren fortsetzen, um weiterhin einen Beitrag zur Verkehrssicherheit zu leisten. Denn jeder vermiedene Unfall ist ein Erfolg.

Zu DON’T DRINK AND DRIVE
Die fünf Spitzenverbände der Alkoholwirtschaft, der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V., die Deutsche Weinakademie GmbH, der Deutscher Brauer-Bund e.V., der Verband Private Brauereien Deutschland e.V. und der Verband Deutscher Sektkellereien e. V., sind Träger von „DON’T DRINK AND DRIVE“. Die Initiative hat sich seit der Gründung 1993 zum Ziel gesetzt, die Zahl der alkoholbedingten Verkehrsunfälle in Deutschland durch gezielte Aufklärung zu reduzieren. Dazu zählen Events an Schulen, aber auch Plakataktionen an Landstraßen oder Informationen über Soziale Medien.

Zu BADS e.V.
Der BADS hat sich zum Ziel gesetzt, durch Aufklärung über die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr mehr Sicherheit zu schaffen – mit Erfolg. Die Aufklärungsarbeit des BADS soll im Zusammenwirken mit den präventiven Maßnahmen anderer Organisationen und der Verkehrsüberwachung der Polizei für weniger alkoholbedingte Verkehrsunfälle und Unfallopfer sorgen.

Neue Social-Media-Leitlinien

Werberat überarbeitet Regelwerk für alkoholhaltige Getränke

Berlin, 18. Juli 2024. Der Deutsche Werberat hat seine Social-Media-Leitlinien für die Hersteller alkoholhaltiger Getränke überarbeitet (hier abrufbar). Zum 1. August 2024 wird darin explizit festgeschrieben, dass die Hersteller alkoholhaltiger Getränke – wie etwa Brauereien – die für sie tätig werdenden Influencerinnen und Influencer darauf hinweisen müssen, dass im Kontext von kommerzieller Kommunikation für das Unternehmen die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats zur kommerziellen Kommunikation für alkoholhaltige Getränke einzuhalten sind. Wird ein Verstoß gegen den Kodex durch den Werberat festgestellt, so muss das Unternehmen die Löschung der kommerziellen Kommunikation von dem Influencer verlangen.

Auch bei der Interaktion mit Nutzern auf den unternehmenseigenen Social-Media-Kanälen müssen die Hersteller alkoholhaltiger Getränke für die Einhaltung der Verhaltensregeln des Deutschen Werberats Sorge tragen. Hierzu muss in den Social-Media-Auftritten informiert werden. Durch das Einfügen eines Beispiels für die Social-Media-Kanal-Information in den Leitlinien wird den Herstellern eine Hilfestellung für die Umsetzung der Regelungen gegeben. Für den Schutz vulnerabler Gruppen müssen die Unternehmen weiterhin die verfügbaren plattformspezifischen Altersschranken nutzen. Hier stellen sich auch die Plattformen ihrer Verantwortung:

Im Juni haben die Plattformen Google, Meta, Pinterest, Snapchat, TikTok und X gemeinsam mit der Initiative „International Alliance for Responsible Drinking“ (IARD) bekanntgegeben, bis 2025 die notwendigen technischen Möglichkeiten zu entwickeln, damit Alkoholwerbung nicht mehr an Personen unterhalb des gesetzlichen Mindestalters für den Erwerb von Alkohol ausgespielt wird.

Die neuen Richtlinien setzen sich insgesamt aus fünf Teilbereichen zusammen und befassen sich mit den Themen Altersschranke, Weiterleitungsnachrichten, benutzergenerierte Inhalte, Transparenz und Einsatz von Influencern. So gibt es bei der Wahl der Werbepersönlichkeiten in den sozialen Medien erhöhte Anforderungen für Hersteller. Der Deutsche Werberat fordert in den Leitlinien, dass Influencer nicht nur das gesetzmäßige Alter erreicht haben müssen, sondern auch optisch den Eindruck vermitteln müssen, dass sie alt genug sind. Damit soll vermieden werden, dass Werbebotschaften der Alkoholwirtschaft von Personen geteilt werden, die einen minderjährigen Eindruck machen.

Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft ist Mitglied des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) und unterstützt damit auch die Arbeit des Deutschen Werberates als Selbstkontrolleinrichtung.
Zwei Monitorings des Deutschen Werberats haben gezeigt, dass die Verhaltensregeln des Werberats zur kommerziellen Kommunikation für alkoholhaltige Getränke von Influencern bereits befolgt werden. Im Rahmen der Untersuchungen wurden kommerzielle Beiträge von Influencern in den sozialen Medien YouTube, TikTok und Instagram geprüft. Die Ergebnisse der Untersuchungen von Dezember 2022 und Dezember 2023 zeigen, dass mit einer Ausnahme die Verhaltensregeln des Deutschen Werberats befolgt wurden. Der gefundene Verstoß wurde nach Intervention des Werberats abgestellt.

Prävention auf Jugendfreizeiten

Neuauflage von Schulungsmaterialien veröffentlicht

Berlin, 14. Mai 2024. In Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt und mit fachlicher Beratung durch die Landesstelle für Suchtfragen Schleswig-Holstein hat der Deutsche Brauer-Bund (DBB) im Rahmen seiner Kampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16“ erstmals 2019 eine Broschüre zum Umgang mit Alkohol auf Jugendfreizeiten produziert. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Publikation aktualisiert und ist nun in einer zweiten Auflage erschienen.

Die Broschüre zur Alkoholprävention auf Jugendfreizeiten informiert Jugendleiterinnen und Jugendleiter über die geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen. „Jugendfreizeiten bieten Kindern und Jugendlichen einen wichtigen Raum für Erfahrungen und die Erprobung ihrer Fähigkeiten. In diesen Freiräumen entstehen aber auch Unsicherheiten, besonders über den Umgang mit alkoholischen Getränken. Es ist uns daher ein großes Anliegen, Jugendleiterinnern und Jugendleiter auf dieses relevante Thema vorzubereiten. Die Broschüre sorgt mit Hintergrundbeiträgen und Methodenvorschlägen für Durchblick in der pädagogischen Diskussion“, betont Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB.

Die aktualisierte Broschüre ist bei verschiedensten Jugendeinrichtungen auf großes Interesse gestoßen. Mit einer Gesamtauflage von fast 20.000 Exemplaren wurde die Broschüre 20 Organisationen zur Verfügung gestellt. Dazu zählen beispielsweise mehrere Landessportjugendverbände, die DLRG-Jugend Bayern und Baden, die Evangelische Gemeindejugend Baden, das Jugendrotkreuz, Landesjugendfeuerwehren, THW-Jugendverbände oder der Bund der Deutschen Landjugend.

Die Broschüre „UMGANG MIT ALKOHOL AUF JUGENDFREIZEITEN“ ist ebenfalls online auf der Website der Kampagne „Bier? Sorry. Erst ab 16“ abrufbar.

Verkehrsminister testen Promille-Fahrsimulator
Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ präsentiert sich in Köln

Die „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ war in der vergangenen Woche zu Gast bei der Herbstkonferenz der deutschen Verkehrsminister in Köln. Die Minister von Bund und Ländern hatten an beiden Tagen die Möglichkeit, den computergesteuerten Promille-Fahrsimulator der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ zu testen und sich über die Ziele der Kampagne zu informieren.

Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2023 zum zehnten Mal in Folge mit dem Konzept der „DDAD Academy“ an Berufsschulen auf Tour. Im Jubiläumsjahr besucht das Team der „DDAD Academy“ Berufsschulen in Sachsen-Anhalt. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren, sie an das Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren zu erinnern und über geltende Regeln für E-Bikes und E-Scooter aufzuklären.

Konzept: Die „DDAD Academy“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Thema Alkohol am Steuer

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 bzw. 1,1 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert auch über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge für das Jahr 2023. Zum Einsatz kommt das Model IONIQ.

Zur Geschichte der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).

„DDAD Academy“ feiert Zehnjähriges in Sachsen-Anhalt: Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens übernimmt Schirmherrschaft der „DON‘T DRINK AND DRIVE Academy“-Tour 2023 in Sachsen-Anhalt

Schönebeck, den 21.06.2023

  • Verkehrsministerin Dr. Lydia Hüskens betont die Wichtigkeit von Aufklärung und Risikokompetenz bei jungen Fahrerinnen und Fahrern
  • Fahrten im Promille-Fahrsimulator sensibilisieren Berufsschülerinnen und -schüler in Sachsen-Anhalt für die Botschaft „Wer fährt, bleibt nüchtern!“
  • Seit 2013 ununterbrochen im Einsatz für mehr Verkehrssicherheit: „DDAD Academy“ feiert zehnjähriges Jubiläum

Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2023 zum zehnten Mal in Folge mit dem Konzept der „DDAD Academy“ an Berufsschulen auf Tour. Im Jubiläumsjahr besucht das Team der „DDAD Academy“ Berufsschulen in Sachsen-Anhalt. Wichtige Bestandteile der Aktion sind der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator, ein Promille-Quiz, der Promille-Parcours (mit Rauschbrillen) sowie intensive persönliche Gespräche auf Augenhöhe. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren, sie an das Alkoholverbot für Fahranfänger und Fahrer unter 21 Jahren zu erinnern und über geltende Regeln für E-Bikes und E-Scooter aufzuklären. Start der „DDAD Academy“-Tour unter der Schirmherrschaft von Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, ist am Mittwoch, 21. Juni 2023, an den Berufsbildenden Schulen „Otto Allendorff“ in Schönebeck.

„Junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind weiterhin überproportional häufig an Alkoholunfällen beteiligt. Daher ist es wichtig, gerade diese Gruppe für die Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft der diesjährigen DON`T DRINK AND DRIVE Academy-Tour und freue mich, dass das DDAD Academy-Team zum zehnjährigen Jubiläum Berufsschulen in Sachsen-Anhalt besucht. Die Einsätze der ,DDAD Academy‘ sind eine gute Ergänzung unserer eigenen landesweiten Präventionsprojekte. Wenn Eigenverantwortung und Risikokompetenz von jungen Fahrerinnen und Fahrern gestärkt werden, trägt das dazu bei, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern. Da ist diese Kampagne genau richtig“, so Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Schirmherrin der „DDAD Academy“-Tour 2023 in Sachsen-Anhalt.

Konzept: Die „DDAD Academy“ sensibilisiert Schülerinnen und Schüler zum Thema Alkohol am Steuer

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert auch über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge.

 Zur Geschichte der Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).

Zahlen und Fakten 2022

Im langjährigen Trend ging die Zahl der Alkoholunfälle mit Personenschaden bundesweit von 41.603 im Jahr 1991 auf 16.637 im Jahr 2022 zurück. Auch die Zahl der dabei Getöteten verringerte sich im gleichen Zeitraum von 2.229 auf 242. Der Rückgang der Unfallzahlen in den Jahren 2020 und 2021 ist unter anderem auf Lockdowns, geschlossene Gaststätten, weniger Veranstaltungen und eine verringerte Mobilität während der Corona-Pandemie zurückzuführen.

  • 2022 ereigneten sich in Deutschland insgesamt 38.387 Unfälle unter Alkoholeinfluss
  • (Vergleich mit 2021: 32.453 + 18,3 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 35.590 + 7,9 %),
  • darunter 16.637 Alkoholunfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 13.628 + 22,1 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 13.949 + 19,3 %).
  • Bei den Alkoholunfällen wurden 14.950 Verkehrsteilnehmer leicht verletzt (Vergleich mit 2021: 11.989 + 24,7 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 12.591 + 18,7 %), 959 schwer verletzt (Vergleich mit 2021: 4.272 + 16,1 %); Vergleich mit Vor-Corona 2019: 4.592 + 8 %) und 242 getötet (Vergleich mit 2021: 165 + 46,7 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 228 + 6,1 %).
  • In Sachsen-Anhalt ereigneten sich im Jahr 2022 7.603 Unfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 6.764 + 12,4 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 7.903 – 3,8 %), bei denen 152 Menschen ums Leben kamen (Vergleich mit 2021: 113 + 34,5 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 137 + 10,9 %).
  • Unter Alkoholeinfluss ereigneten sich 420 Unfälle mit Personenschaden (Vergleich mit 2021: 396 + 6,1 %; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 394 + 6,7 %), bei denen 6 Menschen das Leben verloren (Vergleich mit 2021: 2; Vergleich mit Vor-Corona 2019: 8)
    (Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 8, Reihe 7, 12/2022)

 

TERMINPLAN

Einsätze der „DDAD Academy“ 2023, jeweils von 09:00 bis ca. 16:00 Uhr

  • Mittwoch, 21. Juni 2023 (Auftaktveranstaltung): Berufsbildende Schulen „Otto Allendorff“, Magdeburger Straße 302, 39218 Schönebeck (Elbe)
  • Donnerstag, 22. Juni 2023: Berufsbildende Schulen I des Salzlandkreises WEMA, Magdeburger Straße 22, 06449 Aschersleben
  • Freitag, 23. Juni 2023: Europaschule Oschersleben, Burgbreite 2, 39387 Oschersleben (Bode)
  • Montag, 26. Juni 2023: Berufsbildende Schulen „Gutjahr“ Halle (Saale), An der Schwimmhalle 3, 06122 Halle (Saale)
  • Dienstag, 27. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Anhalt-Bitterfeld, Parsevalstraße 2, 06749 Bitterfeld-Wolfen
  • Mittwoch, 28. Juni 2023: Anhaltisches Berufsschulzentrum „Hugo Junkers“ Dessau-Roßlau, Junkersstraße 30, 06847 Dessau-Roßlau
  • Donnerstag, 29. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Burgenlandkreis (Standort Weißenfels), Tagewerbener Straße 75, 06667 Weißenfels
  • Freitag, 30. Juni 2023: Berufsbildende Schulen Mansfeld-Südharz (Standort Sangerhausen), Friedrich-Engels-Straße 22, 06526 Sangerhausen

 

 
Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, testet den Promille-Fahrsimulator der „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ anlässlich der Auftaktveranstaltung in Schönebeck (Foto: DDAD/Stachowiak)


Von links nach rechts: Uwe Scholz, erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Schönebeck, Julia Busse, Geschäftsführerin im Deutschen Brauer-Bund e. V, Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Astrid Mann, Schulleiterin an den Beruflichen Schulen Otto Allendorff, Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises (Foto: DDAD/Stachowiak)

 

Weitere Einsätze und Informationen zur Kampagne finden Sie auf www.ddad.de

Alkoholfrei während Schwangerschaft und Stillzeit

Präventionskampagne richtet sich mit neuen Inhalten an Schwangere

Berlin, 6. Oktober 2022. Jeder Schluck Alkohol während der Schwangerschaft kann die Gesundheit eines ungeborenen Kindes erheblich beeinträchtigen – und lebenslange Folgen nach sich ziehen. Schwangerschaft und Stillzeit sind Phasen im Leben von Frauen, in denen alkoholhaltige Getränke grundsätzlich tabu sein müssen.Die Kampagne SCHWANGER. NATÜRLICH OHNE ALKOHOL! des Deutschen Brauer-Bundes richtet sich aus diesem Grund ganz explizit an Frauen im gebärfähigen Alter, werdende und junge Eltern sowie deren soziales Umfeld. Mit Unterstützung von Fachleuten wie Gynäkologen informiert die Kampagne über die Risiken von Alkohol während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Im Rahmen der Präventionskampagne informiert in neuen Beiträgen die Ärztin Dr. Sarah Plack darüber, weshalb ein konsequenter vollständiger Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft und in der Stillzeit so wichtig ist. Plack ist bekannt als Influencerin für Themen rund um weibliche Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und Schwangerschaft – und sie ist selbst junge Mutter. „Falsche Mythen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit begegnen mir noch immer häufig in den Sozialen Medien. Das zeigt, wie wichtig Information und Aufklärung sind. Ich unterstütze die Initiative des Deutschen Brauer-Bundes deshalb sehr gerne“, so Sarah Plack. 

Obwohl aktuelle Erhebungen zeigen, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich der Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft bewusst sind, bestätigen andere Studien, dass es immer noch erheblichen Aufklärungsbedarf gibt. Eine vom Deutschen Brauer-Bund in Auftrag gegebene Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere ergab, dass ein Zehntel der Befragten es vertretbar findet, während der Schwangerschaft ein gelegentliches Glas Alkohol zu trinken. „Vor diesem Hintergrund setzen sich die deutschen Brauer seit Jahren aktiv an der Seite verschiedener Institutionen für eine verstärkte Aufklärung ein und werden auch weiterhin ihren Beitrag dafür leisten, Alkoholmissbrauch auch in diesem Bereich wirksam zu bekämpfen“, betont Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes.

Weitere Informationen im Internet:

www.bierbewusstgeniessen.de/schwanger-ohne-alkohol

babybauchblog.de

 


Dr. Sarah Plack, Babybauchblog.de

DON’T DRINK AND DRIVE startet in Mecklenburg-Vorpommern

Academy warnt Fahranfänger vor Alkohol am Steuer

Schwerin, 12. September 2022. Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2022 zum neunten Mal in Folge mit der „DDAD Academy“ auf Tour: Im September besucht das Team der „DDAD Academy“ insgesamt acht Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Wichtige Bestandteile der Aktion sind der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator, ein Promille-Quiz, der Promille-Parcours (mit Rauschbrillen) sowie viele persönliche Gespräche auf Augenhöhe. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren und auch über geltende Regeln für E-Bike oder E-Scooter aufzuklären. Start der „DDAD Academy“-Tour unter der Schirmherrschaft von Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, war am Montag in der Landeshauptstadt Schwerin.

„Bis Ende Juli 2022 sind nach vorläufigen Ergebnissen der Polizei 44 Menschen bei Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern tödlich verunglückt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg damit die Anzahl der Getöteten leider um zehn Personen. Jeder dieser Unfälle ist einer zu viel“, sagte der Minister. Im Rahmen des ,Paktes für Verkehrssicherheit‘ von Bund und Ländern wolle man bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent reduzieren. Dieses Ziel soll mit einem bewährten Mix aus Aufklärung, Prävention und Verkehrskontrollen erreicht werden, so Meyer weiter: „Deshalb übernehme ich gerne die Schirmherrschaft der ,DON’T DRINK AND DRIVE Academy‘-Tour 2022. Ich freue mich sehr, dass das Team der ‚DDAD Academy‘ in diesem Jahr insgesamt acht Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Promille-Fahrsimulator besucht. Die Einsätze der ‚DDAD Academy‘ sind eine sinnvolle Ergänzung zu unseren eigenen landesweiten Präventionsprojekten für mehr Verkehrssicherheit im Land. Dass die Hersteller der Bier-, Wein-, Sekt- und Spirituosenbranche mit der Aktion aktiv Verantwortung übernehmen, begrüße ich sehr. Für dieses Engagement möchte ich mich bei den Verbänden als Träger der Kampagne, ebenso wie bei den Kooperationspartnern herzlich bedanken“, betonte der Minister während der Auftaktveranstaltung der „DDAD Academy“-Tour in Schwerin.

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge.

Über die Kampagne

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).


Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, testet den Promille-Fahrsimulator der „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ anlässlich der Auftaktveranstaltung in Schwerin.
 

Foto: DDAD/Raff