Alkoholfrei während Schwangerschaft und Stillzeit

Präventionskampagne richtet sich mit neuen Inhalten an Schwangere

Berlin, 6. Oktober 2022. Jeder Schluck Alkohol während der Schwangerschaft kann die Gesundheit eines ungeborenen Kindes erheblich beeinträchtigen – und lebenslange Folgen nach sich ziehen. Schwangerschaft und Stillzeit sind Phasen im Leben von Frauen, in denen alkoholhaltige Getränke grundsätzlich tabu sein müssen.Die Kampagne SCHWANGER. NATÜRLICH OHNE ALKOHOL! des Deutschen Brauer-Bundes richtet sich aus diesem Grund ganz explizit an Frauen im gebärfähigen Alter, werdende und junge Eltern sowie deren soziales Umfeld. Mit Unterstützung von Fachleuten wie Gynäkologen informiert die Kampagne über die Risiken von Alkohol während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Im Rahmen der Präventionskampagne informiert in neuen Beiträgen die Ärztin Dr. Sarah Plack darüber, weshalb ein konsequenter vollständiger Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft und in der Stillzeit so wichtig ist. Plack ist bekannt als Influencerin für Themen rund um weibliche Fruchtbarkeit, Kinderwunsch und Schwangerschaft – und sie ist selbst junge Mutter. „Falsche Mythen zum Thema Alkohol in der Schwangerschaft und Stillzeit begegnen mir noch immer häufig in den Sozialen Medien. Das zeigt, wie wichtig Information und Aufklärung sind. Ich unterstütze die Initiative des Deutschen Brauer-Bundes deshalb sehr gerne“, so Sarah Plack. 

Obwohl aktuelle Erhebungen zeigen, dass immer mehr Menschen in Deutschland sich der Risiken von Alkohol in der Schwangerschaft bewusst sind, bestätigen andere Studien, dass es immer noch erheblichen Aufklärungsbedarf gibt. Eine vom Deutschen Brauer-Bund in Auftrag gegebene Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere ergab, dass ein Zehntel der Befragten es vertretbar findet, während der Schwangerschaft ein gelegentliches Glas Alkohol zu trinken. „Vor diesem Hintergrund setzen sich die deutschen Brauer seit Jahren aktiv an der Seite verschiedener Institutionen für eine verstärkte Aufklärung ein und werden auch weiterhin ihren Beitrag dafür leisten, Alkoholmissbrauch auch in diesem Bereich wirksam zu bekämpfen“, betont Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes.

Weitere Informationen im Internet:

www.bierbewusstgeniessen.de/schwanger-ohne-alkohol

babybauchblog.de

 


Dr. Sarah Plack, Babybauchblog.de

DON’T DRINK AND DRIVE startet in Mecklenburg-Vorpommern

Academy warnt Fahranfänger vor Alkohol am Steuer

Schwerin, 12. September 2022. Die Verkehrssicherheitskampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ geht im Jahr 2022 zum neunten Mal in Folge mit der „DDAD Academy“ auf Tour: Im September besucht das Team der „DDAD Academy“ insgesamt acht Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Wichtige Bestandteile der Aktion sind der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator, ein Promille-Quiz, der Promille-Parcours (mit Rauschbrillen) sowie viele persönliche Gespräche auf Augenhöhe. Ziel der Aktion ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ zu sensibilisieren und auch über geltende Regeln für E-Bike oder E-Scooter aufzuklären. Start der „DDAD Academy“-Tour unter der Schirmherrschaft von Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, war am Montag in der Landeshauptstadt Schwerin.

„Bis Ende Juli 2022 sind nach vorläufigen Ergebnissen der Polizei 44 Menschen bei Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern tödlich verunglückt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg damit die Anzahl der Getöteten leider um zehn Personen. Jeder dieser Unfälle ist einer zu viel“, sagte der Minister. Im Rahmen des ,Paktes für Verkehrssicherheit‘ von Bund und Ländern wolle man bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent reduzieren. Dieses Ziel soll mit einem bewährten Mix aus Aufklärung, Prävention und Verkehrskontrollen erreicht werden, so Meyer weiter: „Deshalb übernehme ich gerne die Schirmherrschaft der ,DON’T DRINK AND DRIVE Academy‘-Tour 2022. Ich freue mich sehr, dass das Team der ‚DDAD Academy‘ in diesem Jahr insgesamt acht Berufsschulen in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Promille-Fahrsimulator besucht. Die Einsätze der ‚DDAD Academy‘ sind eine sinnvolle Ergänzung zu unseren eigenen landesweiten Präventionsprojekten für mehr Verkehrssicherheit im Land. Dass die Hersteller der Bier-, Wein-, Sekt- und Spirituosenbranche mit der Aktion aktiv Verantwortung übernehmen, begrüße ich sehr. Für dieses Engagement möchte ich mich bei den Verbänden als Träger der Kampagne, ebenso wie bei den Kooperationspartnern herzlich bedanken“, betonte der Minister während der Auftaktveranstaltung der „DDAD Academy“-Tour in Schwerin.

Im Mittelpunkt der Aktion steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich bei 0,8 Promille die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeit vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängert. Das Team der „DDAD Academy“ informiert über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH stellt als Mobilitätspartner der „DDAD Academy“ die Einsatzfahrzeuge.

Über die Kampagne

Die Kampagne „DON’T DRINK AND DRIVE“ der Spitzenverbände aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen besteht seit 1993 und ist somit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands. Die Initiative beinhaltet neben der Event-Komponente der „DDAD Academy“ den Internetauftritt www.ddad.de. Im Bereich Social Media ist die Kampagne mit eigenen Seiten auf Facebook (www.facebook.com/ddad) und Instagram vertreten (www.instagram.com/ddad_de).


Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit, testet den Promille-Fahrsimulator der „DON’T DRINK AND DRIVE Academy“ anlässlich der Auftaktveranstaltung in Schwerin.
 

Foto: DDAD/Raff

Alkoholfreies Bier legt um 74 Prozent zu

Berlin, 5. August 2022. Die Beliebtheit von alkoholfreiem Bier ist in Deutschland stark gewachsen. Nach einer aktuellen Meldung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2021 in Deutschland rund 411 Millionen Liter alkoholfreies Bier produziert. Wie Destatis anlässlich des Internationalen Tages des Bieres am 5. August weiter mitteilte, ist die Produktionsmenge von alkoholfreiem Bier damit in den vergangenen zehn Jahren um 74,1 Prozent gestiegen. 2011 hatte sie noch bei gut 236 Millionen Litern gelegen.

In der Statistik sind die Folgen der Corona-Krise auch für dieses Segment der Brauwirtschaft deutlich abzulesen. Ohne die Pandemie, die Lockdowns in der Gastronomie und die Ausgangsbeschränkungen wäre das vergleichsweise junge, aber stabile Segment der alkoholfreien Biere wohl deutlich gewachsen. Daten des Marktforschungsunternehmens Nielsen zur Sortenentwicklung (bezogen auf den Lebensmitteleinzelhandel und Getränkeabholmärkte) im 1. Quartal 2022 zeigen, dass alkoholfreie Biere im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bei einem Marktanteil von 6,7 Prozent verbleiben, während alle anderen Biersorten zum Teil herbe Absatzeinbußen verzeichnen.

„Schon bald wird jedes zehnte in Deutschland gebraute Bier alkoholfrei sein“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin, zu der Entwicklung. Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft beobachtet seit Jahren, wie sich das Image der Alkoholfreien wandelt und immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen. „Die Zeiten, als alkoholfreie Biere hauptsächlich von Autofahrern getrunken wurden, sind längst vorbei“, so Eichele weiter. Viele alkoholfreie Biere seien mineralisch und isotonisch, sodass der Körper die Inhaltsstoffe besonders leicht verarbeiten und nutzen könne. Gerade Sportler erkennen die Vorteile: „Ein alkoholfreies Bier ist genau das, was der Körper nach dem Sport braucht“, sagt Eichele.

Eine Umfrage des Brauer-Bundes hat gezeigt, dass Verbraucher besonders den guten Geschmack, die geringe Kalorienzahl sowie die Verwendung ausschließlich natürlicher Rohstoffe schätzen. Auch die Vielfalt kommt nicht zu kurz: Neben klassischen Sorten wie Pils, Weizenbier oder Radler werden in Deutschland immer mehr regionale Spezialitäten wie Kölsch und Alt oder besondere Biersorten wie India Pale Ale als alkoholfreie Varianten gebraut.

Der Verband hatte 2021 gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Kampagne gestartet, um die vergleichsweise junge Bierkategorie noch bekannter zu machen. Auf der Internetseite www.unserbier.de sind interessante Informationen und Hintergründe gebündelt – zu finden ist dort auch ein Interview mit einem der Pioniere des alkoholfreien Bieres, dem Berliner Brauer Ulrich Wappler (86). Gleichzeitig wird unter dem Motto „Feel Free“ über Instagram, Youtube, Facebook und Twitter für alkoholfreien und kalorienarmen Genuss geworben.

Übersicht der Produktion alkoholfreier Biere und Biermischgetränke von 2011 bis 2021:

 
 Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2022

 

Ein leuchtendes Zeichen der Solidarität mit der Ukraine

Bundespresseball in Berlin: DBB präsentiert Kampagne DRINK RESPONSIBLY

Berlin, 2. Mai 2022. Nach einer coronabedingten zweijährigen Auszeit stand der Bundespresseball in diesem Jahr ganz im Zeichen der Solidarität mit der Ukraine und der Pressefreiheit. Der Deutsche Brauer-Bund (DBB) unterstützte den Ball im legendären Hotel Adlon am Brandenburger Tor bereits zum sechsten Mal und stellte seine Kampagne DRINK RESPONSIBLY vor. Als Partner des Bundespresseballs präsentierte die Krombacher Brauerei erneut ihre Bierspezialitäten und alkoholfreien Getränke.

Mit ukrainischer Musik und Kunst sowie Projekten, deren Erlöse der humanitären Hilfe für die Ukraine zugutekommen, wollte der 69. Bundespresseball bewusst ein leuchtendes Signal des Zusammenhaltes senden. Rund 1.800 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur brachten in der Ballnacht auf Einladung der Bundespressekonferenz, dem Verein der Parlamentskorrespondenten, ihre Solidarität für die Ukraine zum Ausdruck – darunter auch der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil, der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz, die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang, die Bundestags-Vizepräsidenten Katrin Göring-Eckardt (Grüne) und Wolfgang Kubicki (FDP) sowie Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD). Die Sängerin Natalia Klitschko, Ehefrau von Vitali Klitschko, dem früheren Profi-Boxer und heutigen Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, war als Ehrengast eingeladen. Viele Besucher spendeten für Hilfsprojekte und trugen Anstecker oder Schleifen in blau-gelb, den Nationalfarben der Ukraine, als Zeichen ihrer Solidarität.

Weitere Informationen zur Präventionskampagne unter www.drinkresponsibly.de

Bewusster Genuss und konsequenter Jugendschutz

Kampagne DRINK RESPONSIBLY präsentiert sich auf dem Bar Convent Berlin

Berlin, 21. Oktober 2021. Der Deutsche Brauer-Bund hat im Oktober seine Kampagne DRINK RESPONSIBLY auf dem Bar Convent Berlin (BCB) präsentiert. Der Bar Convent ist einer der wichtigsten Treffpunkte der internationalen Barbranche. An drei Tagen kamen rund 8.000 Besucherinnen und Besucher aus insgesamt 58 Ländern auf das Berliner Messegelände, darunter viele Gäste aus Italien, Frankreich, der Ukraine, England, den Niederlanden, Polen, Dänemark, Tschechien und Belgien. Das Vortragsprogramm stand im Zeichen bedeutender gesellschaftlicher und sozialer Fragen. Nachhaltigkeit mit einem Fokus auf Umwelt und Gesundheit war eines der zentralen Themen. Immer mehr Gäste wählen in der Gastronomie gezielt „Low & No“, also alkoholfreie oder alkoholarme Getränke. Auch „Food Pairing“, die Kombination von Getränken mit Speisen, ist ein Trend, der das zunehmende Interesse an bewusstem Genuss unterstreicht.

„Bewusster Genuss – mit diesem Motto setzt der Bar Convent Berlin ein wichtiges Zeichen“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. Der DBB als Dachverband der Brauwirtschaft engagiert sich seit Jahren auf vielfältige Weise für den bewussten und maßvollen Konsum alkoholischer Getränke. Um die Bedeutung dieses Anliegens zu unterstreichen, stellte der Brauer-Bund auf dem Bar Convent seine Kampagne DRINK RESPONSIBLY vor. Mit ihr werben die Brauer bei jungen Erwachsenen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol. „Wir unterstützen den positiven Trend bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die alkoholische Getränke immer bewusster genießen, weil sie die Risiken kennen, die unverhältnismäßiger Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch mit sich bringen“, so Eichele. Gleichwohl dürfe man sich auf Erfolgen der Präventionsarbeit nicht ausruhen, sondern müsse Jugendschutz jeden Tag aufs Neue konsequent umsetzen. Servicepersonal im Gastgewerbe und Verkaufspersonal im Einzelhandel habe eine Schlüsselposition inne, wenn es darum geht, insbesondere Minderjährige vor Risiken zu schützen.

DRINK RESPONSIBLY meets Bar Convent – das Video: www.youtube.com/watch?v=oQr13DwR89Q
Informationen zur Kampagne: http://www.bierbewusstgeniessen.de/drink-responsibly/

Plakatkampagne gegen Alkohol am Steuer

Im Herbst zeigt sich DONT DRINK AND DRIVE von einer neuen Seite

Berlin, 15. Oktober 2021. „Endlich wieder zusammen“ – das Motto der Kampagne DONT DRINK AND DRIVE im Sommer hat vielen Menschen aus dem Herzen gesprochen. Nach langen Monaten des Lockdowns freuten sich besonders junge Leute wieder über die Möglichkeit, Freunde zu treffen, in Gaststätten und Kneipen zu gehen oder Reisen zu unternehmen. Für den Herbst hat der Deutsche Brauer-Bund als einer der Träger die bundesweit bekannte Verkehrssicherheitskampagne weiterentwickelt – mit der Botschaft: „Social. Ohne Media.“ Im Untertitel wird klar, worum es geht: „Feiert, lacht, lebt. Und denkt dran: DONT DRINK AND DRIVE.“
„Der Kampf gegen Alkohol am Steuer ist und bleibt für uns ein wichtiges Anliegen“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. „Deshalb engagieren wir uns bereits seit vielen Jahren gemeinsam mit unseren Partnern für die Kampagne DONT DRINK AND DRIVE und leisten unseren Beitrag, die Botschaft noch bekannter zu machen – über Social Media, aber auch Plakate.“ Derzeit sind die Motive der neuen Aktion, die von der Düsseldorfer Agentur Rumblefish entworfen wurden, im Berliner Stadtbild zu sehen – gleichzeitig wird die Kampagne vom Dachverband und von Brauereien über Kanäle wie Facebook, Twitter und Instagram verbreitet.
Seit Jahren gibt es einen rückläufigen Trend bei Straßenverkehrsunfällen, die mit Alkohol in Verbindung stehen. Der Anteil der Alkoholdelikte an der Gesamtzahl aller Unfälle hat sich seit 1995 mehr als halbiert. Auch wenn die langfristige Entwicklung also insgesamt erfreulich ist, sind es immer wieder gerade junge Autofahrerinnen und Autofahrer, die in schwere und tödliche Unfälle verwickelt sind – und häufig ist die Ursache Alkohol. Deshalb hat der Deutsche Brauer-Bund e.V. als einer der Trägerverbände die seit mehr als 25 Jahren laufende Verkehrssicherheitskampagne DONT DRINK AND DRIVE massiv verstärkt und den Kampf gegen Alkohol am Steuer in den Mittelpunkt seiner Präventionsaktivitäten gestellt.

Weitere Informationen im Internet:
https://www.bierbewusstgeniessen.de/ddad

Alkoholfrei weiter auf Wachstumskurs

Reichweitenstarke Online-Kampagne des Deutschen Brauer-Bundes

Berlin, 9. September 2021. Mit einer reichweitenstarken Online-Kampagne lenkt der Deutsche Brauer-Bund im Sommer und Herbst den Blick auf ein boomendes Biersegment: Alkoholfrei steht hoch im Kurs. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland genießen Biere ohne Alkohol. Seit 2007 hat sich die Produktion alkoholfreier Biersorten mehr als verdoppelt – auf gut 660 Millionen Liter im Jahr 2020. Trotz der Corona-Krise setzt sich der Trend fort. Aktuell haben alkoholfreie Biere einen Marktanteil von sieben Prozent. Mittlerweile gibt es bundesweit mehr als 700 verschiedene Marken.

„Schon bald wird jedes zehnte in Deutschland gebraute Bier alkoholfrei sein“, sagt Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes in Berlin. Der Verband hat gemeinsam mit seinen Mitgliedern eine Kampagne gestartet, um die vergleichsweise junge Bierkategorie noch bekannter zu machen. Auf der Internetseite www.unserbier.de sind interessante Informationen und Hintergründe gebündelt – zu finden ist dort auch ein Interview mit einem der Pioniere des alkoholfreien Bieres, dem Berliner Brauer Ulrich Wappler (85). Gleichzeitig wird unter dem Motto „Feel Free“ über Instagram, Youtube, Facebook und Twitter für alkoholfreien und kalorienarmen Genuss geworben. Mit Erfolg: Allein in den ersten vier Wochen erzielten die Clips der Social-Media-Kampagne eine Reichweite von mehr als 16 Millionen Kontakten. Konzipiert wurde die Reihe von der Düsseldorfer Agentur Rumblefish, die den Brauer-Bund auch bei der bekannten Präventionskampagne DON’T DRINK AND DRIVE unterstützt.

Der Deutsche Brauer-Bund als Dachverband der Brauwirtschaft beobachtet seit Jahren, wie sich das Image der Alkoholfreien wandelt und immer mehr Menschen auf den Geschmack kommen. „Die Zeiten, als alkoholfreie Biere hauptsächlich von Autofahrern getrunken wurden, sind längst vorbei“, sagt Holger Eichele vom DBB. Eine Umfrage des Verbandes hat gezeigt, dass Verbraucher besonders den guten Geschmack, die geringe Kalorienzahl sowie die Verwendung ausschließlich natürlicher Rohstoffe schätzen. Und natürlich kommt auch die Vielfalt nicht zu kurz: Neben klassischen Sorten wie Pils, Weizenbier oder Radler werden in Deutschland immer mehr regionale Spezialitäten wie Kölsch und Alt oder besondere Biersorten wie India Pale Ale als alkoholfreie Varianten gebraut.

Weitere Informationen im Internet: www.unserbier.de

DON’T DRINK AND DRIVE startet in Hessen

Academy warnt Fahranfänger vor Alkohol am Steuer

Wiesbaden, 7. September 2021.  Die Verkehrssicherheitskampagne DON’T DRINK AND DRIVE geht in diesem Jahr mit der „DDAD Academy“ in Hessen auf Tour: Im September besucht das Team Berufsschulen mit Schwerpunkten in den Bereichen Kfz, Technik und Gastronomie. Wichtige Bestandteile der Aufklärungsaktion sind der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator, ein Promille-Quiz sowie viele persönliche Gespräche. Ziel der Kampagne ist es, Berufsschülerinnen und Berufsschüler frühzeitig für das Thema Alkohol im Straßenverkehr zu sensibilisieren und auch über geltende Regeln für E-Bike und E-Scooter aufzuklären. Start der Academy-Tour unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministers für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, Tarek Al-Wazir, war am Dienstag in Wiesbaden.




 

„Ich freue mich, dass die DDAD-Academy in diesem Jahr Berufsschulen in Hessen mit dem Promille-Fahrsimulator besucht, um vor Ort mit den Schülerinnen und Schülern zum Thema Alkohol im Straßenverkehr ins Gespräch zu kommen“, sagte der Minister. „Ich bin mir sicher, dass die Simulation bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird, der sie hoffentlich in der ein oder anderen Situation vor einer fatalen Entscheidung bewahren kann.“ Es sei der richtige Ansatz, den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe mit vernünftigen Argumenten zu begegnen statt mit erhobenem Zeigefinger zu drohen, so Al-Wazir. „Ich begrüße es sehr, dass die Hersteller der Bier-, Wein-, Sekt- und Spirituosenbranche mit der Aktion aktiv Verantwortung übernehmen und den Umsatz zugunsten der Verkehrssicherheit hintanstellen.“ Die Kampagne DON’T DRINK AND DRIVE wird gemeinsam getragen von den Spitzenverbänden aus den Branchen Bier, Wein, Sekt und Spirituosen. Sie besteht seit 1993 und ist damit die älteste fortlaufende Verkehrssicherheitskampagne Deutschlands.

Im Mittelpunkt der Aktion an deutschen Berufsschulen steht der computergesteuerte Promille-Fahrsimulator: Er vermittelt aus der Fahrerperspektive hautnah und ungefiltert, wie sich unter Alkoholeinfluss die Sehleistung vermindert, Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden, Lenkbewegungen unkoordiniert werden und wie sich die Reaktionszeiten vor allem beim Bremsen vor plötzlich auftauchenden Hindernissen verlängern. Das Team der „DDAD Academy“ sucht das Gespräch mit jungen Fahrern und informiert über rechtliche Konsequenzen, Strafen und Versicherungsfolgen sowie über das Punktesystem des Kraftfahrtbundesamtes. Die Ford-Werke GmbH stellt auch in diesem Jahr als Automobilpartner die Einsatzfahrzeuge.

Weitere Informationen im Internet unter:
www.ddad.de
www.bierbewusstgeniessen.de/ddad

 

Europas Brauer bekennen sich zu Transparenz

Verband unterstützt EU-Kodex – Kommission lobt Kennzeichnungsinitiative

Berlin/Brüssel, 8. Juli 2021. Europas Brauer haben auf freiwilliger Ebene in allen Staaten der EU die Kennzeichnung von Zutaten und Kalorien auf ihren Produkten eingeführt. Das europäische Lebensmittelrecht sieht bislang vor, dass alkoholhaltige Getränke von der Pflicht zur Kennzeichnung ausgenommen sind. Die deutschen Brauereien waren hier immer einen Schritt weiter: „Schon längst stehen – im Unterschied zu anderen alkoholischen Getränken – bei jedem deutschen Bier dessen Zutaten auf dem Etikett. Seit dem Start unserer Initiative vor zwei Jahren wird von immer mehr Brauereien nun auch der Brennwert gekennzeichnet“, so Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes. Der Verband sieht darin „einen Beitrag zu besserer Verbraucherinformation und mehr Transparenz“. 

In einer Umfrage im Auftrag des Brauer-Bundes hatten rund 52 Prozent der deutschen Konsumenten erklärt, sie fänden es gut, wenn künftig auf allen alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Whisky die Kalorienangaben auf dem Etikett zu finden wären. Die Umfrage ergab aber auch, dass viele Verbraucher den Brennwert von Bier überschätzen: Insgesamt 42 Prozent der Befragten stuften den Kaloriengehalt eines Pilsbieres höher ein als er tatsächlich ist, nämlich rund 40 kcal pro 100 ml. 31 Prozent wussten keine Antwort. Richtig lagen nur 19 Prozent.

Die 2019 gestartete Initiative des Deutschen Brauer-Bundes und des Verbandes der Privaten Brauereien Deutschland zur freiwilligen Kalorien-Kennzeichnung ist Teil des europäischen Projektes „Proud to be Clear“ – einer Kampagne des europäischen Dachverbandes „The Brewers of Europe“. Erklärtes Ziel dieser Kampagne ist es, bis Ende 2022 europaweit alle Biere mit den Zutaten und Brennwerten zu kennzeichnen. Nach Angaben der „Brewers“ befinden sich Europas Brauer auf der Ziellinie – auf 93 Prozent aller Bierflaschen und -dosen in Europa finden sich bereits die Zutaten, auf über 86 Prozent der Brennwert (Kalorien/Joule). In Deutschland sind längst alle Biere mit Zutatenverzeichnissen versehen und bereits mehr als 90 Prozent des verkauften Volumens mit dem Brennwert.

Europas Brauereien unterstützen EU-Kodex

Der Dachverband „The Brewers of Europe“ gehörte diese Woche nun auch zu den Erstunterzeichnern des EU-Verhaltenskodex für verantwortungsvolle Geschäfts- und Marketingpraktiken in der Lebensmittelkette (Code of Conduct), der Unternehmen und Verbände zu einem nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet, das über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Angestoßen worden war diese Initiative von der EU-Kommission mit dem Ziel, gemeinsam mit der Lebensmittelwirtschaft einen nachhaltigen Wandel hin zu mehr Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Transparenz in der Lebensmittelwirtschaft zu erreichen. Der neue Kodex ist Teil der „Farm to Fork“-Strategie der EU, mit der Europa die Land- und Ernährungswirtschaft vom Acker bis zum Stall modernisieren möchte.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides würdigte im Rahmen eines Gesprächs mit dem Verband die Initiative der Brauereien aus den 29 nationalen Mitgliedsverbänden der „Brewers of Europe“. „Der Industrie kommt eine Schlüsselrolle zu, wenn es darum geht, die Gesundheit unserer Bürger zu schützen und sie in die Lage zu versetzen, sich für einen gesunden Lebensstil zu entscheiden“, sagte die Kommissarin am Rande des Gesprächs. Die Videokonferenz der „Brewers of Europe“ mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommission fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem Bars, Cafés und Restaurants in ganz Europa nach vielen Monaten des Lockdowns wiedereröffnet wurden. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Beschränkungen trafen die Branche hart: Nach Angaben der „Brewers of Europe“ verloren Bars und Restaurants allein im Krisenjahr 2020 rund 42 Prozent des Bierumsatzes, was über 5 Milliarden Litern Bier entspricht. Insgesamt 800.000 Jobs waren und sind hierdurch bedroht. Es sei bemerkenswert, so der Generalsekretär der Brewers, Pierre-Olivier Bergeron, dass viele von der Krise hart getroffene Brauereien dennoch nicht in ihren Bemühungen nachgelassen hätten, Initiativen etwa zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz oder zur besseren Kennzeichnung ihrer Produkte voranzutreiben.

Informationen im Internet

„EU Code of Conduct“ in englischer Sprache: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/ip_21_3385/IP_21_3385_EN.pdf

“The Brewers of Europe Code of Conduct Pledge” in englischer Sprache: 

https://beerwisdom.eu/the-brewers-of-europe-code-of-conduct-pledge-2/

Die Initiative der deutschen Brauer zur Kalorien-Kennzeichnung:

Viel Lob für Initiative der Brauer – Bier mit Verantwortung (bierbewusstgeniessen.de)

 

Alkoholfreie Biere in Deutschland immer beliebter

Absatzentwicklung trotzt der Krise – Markenvielfalt wächst weiter

Berlin, 23. April 2021Alkoholfreie Biere werden in Deutschland immer beliebter – und auch die Vielfalt der Marken wächst seit Jahren stetig. Wie der Deutsche Brauer-Bund (DBB) anlässlich des Tags des deutschen Bieres am 23. April mitteilt, hat keine andere Sorte in den letzten zehn Jahren so stark zugelegt wie alkoholfreie Biere und alkoholfreie Biermischgetränke. Wurden 2010 nach Branchenangaben noch rund 430 Millionen Liter alkoholfrei produziert, verkauften Deutschlands Brauereien 2020 trotz der Corona-Krise und eines viermonatigen Lockdowns der Gastronomie bereits mehr als 660 Millionen Liter alkoholfreies Bier und Malztrunk. Dies entspricht einer Steigerung des Marktanteils von 53 Prozent innerhalb dieser Dekade. Betrachtet man den deutschen Biermarkt, lag der Marktanteil von Alkoholfreiem im Lebensmittelhandel laut Marktforschung 2020 bei fast sieben Prozent. Nach Prognosen des DBB wird sich das dynamische Wachstum in den nächsten Jahren fortsetzen und die Zehn-Prozent-Marke früher als erwartet überschritten.

Ein Blick auf die jüngsten Marktzahlen zeigt, dass sich alkoholfreie Biere in der Corona-Krise besser behaupten als alle alkoholhaltigen Sorten. Besonders stark gestiegen ist im vergangenen Jahr im Handel die Nachfrage nach alkoholfreien Biermischgetränken wie Radler – hier wurde dem Marktforschungsunternehmen Nielsen zufolge ein Absatzplus gegenüber 2019 von 16,5 Prozent verzeichnet. Alkoholfreies Pils und alkoholfreies Schankbier legten um 6,2 Prozent zu. Die Entwicklung in der Gastronomie 2020 kann wegen der Lockdowns nicht bewertet werden.

Verbraucher setzen auf viel Geschmack, wenig Kalorien und natürliche Rohstoffe

Eine Verbraucherumfrage für den Brauer-Bund (INSA, Januar 2021, 2040 Befragte) bestätigt den Trend: Alkoholfreies Radler liegt mit 31 Prozent in der Beliebtheit vorne, dicht gefolgt von alkoholfreiem Weißbier (30%). Jeder Vierte (25%) bevorzugt alkoholfreies Pils. Laut der Umfrage trinkt mittlerweile beinahe jeder zweite Deutsche (46%) alkoholfreie Biere – Tendenz steigend. Was Verbraucherinnen und Verbraucher an alkoholfreien Bieren besonders schätzen, sind der gute Geschmack, die geringe Kalorienzahl sowie die Verwendung ausschließlich natürlicher Rohstoffe, ergab die Umfrage.

Alkoholfreie Biere werden ebenfalls nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut – aus nur vier Zutaten: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Das Reinheitsgebot gilt als ältestes, heute noch gültiges Verbraucherschutzgesetz der Welt. Es war vor 505 Jahren – am 23. April 1516 – durch den bayerischen Herzog Wilhelm IV. und seinen Bruder Herzog Ludwig X. in Ingolstadt verkündet worden.

Wachsende Vielfalt: 700 alkoholfreie Biermarken in Deutschland

Nach Angaben des Brauer-Bundes gibt es mittlerweile fast 7.000 Biermarken in Deutschland – mehr als 700 davon sind alkoholfreie Biere und Biermischgetränke. Neben klassischen Sorten wie Pils, Weizenbier oder Radler kommen immer mehr regionale Spezialitäten wie Kölsch und Alt als alkoholfreie Varianten auf den Markt. Das beliebte Helle sowie Craft-Sorten wie IPA (India Pale Ale) gibt es ebenfalls längst auch ohne Alkohol.

„Ein kleiner Lichtblick in Krisenzeiten“

„Die Corona-Pandemie hinterlässt bei allen 1.500 Brauereien in Deutschland deutliche Spuren. Das Ausmaß des wirtschaftlichen Schadens wird von Woche zu Woche größer. Die positive Entwicklung bei alkoholfreien Bieren ist ein kleiner Lichtblick, auch wenn Zuwächse im Handel in diesem noch überschaubaren Segment natürlich niemals den kompletten Zusammenbruch des Gastronomiegeschäftes kompensieren können“, so Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des DBB. Deutschlands Brauerinnen und Brauer seien bei alkoholfreien Innovationen im internationalen Vergleich führend und entschlossen, diese Marktposition weiter auszubauen, so Eichele: „Vor fast 50 Jahren wurde alkoholfreies Bier als „Autofahrerbier“ erfunden. Längst sind alkoholfreie Biere ein Lifestyle-Getränk für Menschen, die Bier lieben und sich gesund und bewusst ernähren möchten. Weil viele alkoholfreie Biere mineralisch und isotonisch sind, erfreuen sie sich auch bei Sportlern wachsender Beliebtheit.“

Weitere Informationen zum Reinheitsgebot: www.brauer-bund.de/reinheitsgebot